
Was siehst du, wenn du mich auf dem Bild betrachtest. Ja, das bin ich. Mit 28 Jahren.
Ani Menua
Ich schließe die Augen
und sehe das Meer.
Es trägt mich in
unendliche Weiten.
Die Wellen wiegen mich,
sie flüstern mir zu:
„Wach auf! Siehe hin!
Das hier bist du!“
Ich öffne die Augen,
schwimme im Meer,
in unendlichen Weiten.
Ich sehe das Blau,
es ruft mich nach Haus.
Ich spür‘ ihre Hand,
streichelend meine
Stirn,
ins Ohr haucht sie:
„Steh‘ auf und schreib‘ hin …“
Ich stehe auf,
nehme einen Stift
und ich halte fest:
„Ich schließe die Augen
und sehe das Meer … “
Weitere Texte von Ani

Was siehst du, wenn du mich auf dem Bild betrachtest. Ja, das bin ich. Mit 28 Jahren.

Das könnte Dich auch interessieren

Vernacular Bilder als Inspiration – Wie eine Künstlerin alte Fotografien neu interpretiert.

Eine einzigartige Sammlung historischer Amateurfotografien, zusammengetragen und kuratiert von Autor Jochen Raiß, zeigt ein gleichermaßen humorvoll wie liebenswürdig inszeniertes Phänomen: junge Frauen, die auf Bäumen posieren.