© Fotoarchiv Helena Melikov

Der erste Zeppelin

von Zoe Krop (Klasse 5B)

Es gab einmal einen kleinen Jungen, der schon immer davon geträumt hatte, Erfinder zu werden. Der Junge hieß Karl Buckensee. Als er 12 Jahre alt war wollte er etwas erfinden, dass Menschen von einem Ort zu dem anderen bringt. Irgendwann hat Karl angefangen sich für dieses Objekt die Dinge zu notieren, die er dafür braucht. Er hat es geschafft, eine Skizze zu malen. Es sah aus, wie ein ovaler Luftballon mit Propeller. Es war schon spät geworden und Karl musste zum Abendessen. Am nächsten Morgen sprang es Karl wie ein Blitz in den Kopf, dass er diesen ovalen Luftballon bauen wollte. Karl arbeitete Tag und Nacht für sein großes Projekt. Nach ungefähr einer Woche Arbeit war der ovale Luftballon fertig.

 

„So, jetzt brauche ich nur noch einen Propeller“, sagte Karl erschöpft. Karl ging die Straße hinunter zum Antiquitätengeschäft, um sich einen Propeller zu kaufen. Karl ging in den Laden hinein und die Glocke über der Tür fing laut an zu klingeln. Ein älterer Mann trat von der Theke hervor.

 

„Na, Karl, womit kann ich dir helfen?“, fragte der ältere Mann.

 

„Ich würde gerne einen Propeller bei Ihnen kaufen“, antwortete Karl. Er sah sich im Laden um und nahm einen großen, alten Propeller in die Hand.

 

„Das ist ein sehr schöner Propeller, nicht wahr? Er kostet aber leider auch 150€“, sagte der Mann

 

„Ich habe aber leider nur 100€, “ sagte Karl traurig.

 

„Naja, ich könnte ja mal eine Ausnahme machen und ihn dir für 100€ verkaufen, “ sagte der Mann tröstend. Karl fing an, sich zu freuen und umrundete den Mann. Beide gingen zur Kasse und Karl gab dem Mann das Geld.

 

„Vielen Dank, Herr Huber“, sagte Karl glücklich. Karl ging aus dem Antiquitätengeschäft hinaus und lief glücklich nach Hause. Er arbeitete noch den ganzen Nachmittag und Abend daran, den Propeller an dem Ballon zu befestigen. Als Karl dieses Luftschiff am Ende betrachtete, kam ihm sofort der perfekte Name dafür in den Sinn. „Ich glaube, ich nenne es Zeppelin. Der erste Zeppelin“, dachte Karl laut.

 

Als Karl am Morgen aufwachte und in den Garten ging, sah er, dass der Zeppelin nicht mehr da war. Aber, was war das? Auf dem Boden verliefen Ölspuren hinaus aus dem Garten bis zu einer großen Halle. Er ging hinein. Als er drin war, sah er ein großes Ding, welches überdeckt war. Karl dachte sofort, dass dies sein Zeppelin sei. Karl wollte unter die Bedeckung gucken, als plötzlich ein Mann kam und rief: „Stopp! Geh da sofort weg!“ Der Mann schubste Karl weg und wollte wissen, was er möchte.

 

„Das ist meine Erfindung“, rief Karl wütend. Als der Mann Karl versicherte, dass es seine Erfindung war, dachte Karl: “Ich könnte einfach in den Zeppelin rennen und nach oben fliegen. Zum Glück hat die Halle keine hohe Decke.“ Und schon rannte Karl los und kletterte in den Zeppelin und flog mit ihm nach oben. Der Mann lief vor Wut rot an und rief: „Komm sofort runter!“ Doch Karl konnte ihn nicht mehr hören. Karl flog aus der Halle heraus und sogar über den großen See. Alle Menschen konnten ihn sehen und dachten, dass sie unbedingt damit fliegen müssten. Karl nahm viele Menschen mit und brachte sie überall hin. Nun hatte Karl sein Ziel erreicht. Eine Erfindung zu bauen, um Menschen von dem einen Ort zum anderen zu bringen. 

 

Ende. 

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