© Fotoarchiv Helena Melikov

MEERZEIT

von MINETTA

Ich bin am Meer.
Endlich zurück an dem Ort, der nicht mein Zuhause ist & sich dennoch so anfühlt. Die Gerüche, so intensiv. Salz, Wasser, Kiefernbäume. Im Sonnenschein & doch mit Gänsehaut, weil der Wind hier niemals ruht. Steine & Sand unter meinen Füßen. Intensität in Haptik & Geist. Verliere mich in Melancholie, wenn ich diese Weiten sehe. Fühle mich wieder klein. Dem Größenwahn ein Ende. Bin der Natur & dem Menschsein wieder nah. Hier bin ich nur Mensch, kein Künstler. Keine Attitüde notwendig, auch kein Dresscode. Freimachen im Kopf. Bei mir sein. Mit mir sein. Ohne Hintergedanken. Ohne Intention.

Weitere Texte von MINETTA

PAUL KLEE.

Meine Augen kreieren Wege, zeichnen Galaxien auf deiner Haut. Jeder Fleck ein neuer, unbenannter Planet, den es zu erkunden gilt.

Weiterlesen »

Das könnte Dich auch interessieren

Buchvorstellung – Lost and Found

Die Abbildungen im Buch sind Fotografien aus dem ersten Drittel des 20. Jahrhunderts, die den Alltag der Menschen während und zwischen den beiden Weltkriegen dokumentieren. Mit zeitgenössischen Texten werden sie neu belebt. Auf diese Weise erlangen sie wieder Aktualität und lassen sich in die Neuzeit übertragen.

Weiterlesen »